Tourenberichte 2020

Riederalp - Moosfluh - Panoramaweg

22. Juni 2020

Leitung: Alfons Biner

Teilnehmer: Elisabeth Biner, Renate Juche, Mirja Kronig, Priska Thalmann, Ingrid Zumtaugwald, Philipp Barman, Edi Biner, Benno Thalmann

Bericht: Mirja Kronig

 

Wir schreiben den 22. Juli 2020. Um 07.30 Uhr herrscht auf dem Zermatter Bahnhofplatz bereits emsiges Treiben. 6 SAC-ler steuern das Ihrige bei und machen sich auf zum Stelldichein auf der Riederalp.

 

Am Bahnhof Brig erwartet uns Ingrid und komplettiert die gesellige Runde. Elisabeth und Alfons heissen uns in Mörel herzlich willkommen, weisen uns den Weg zur Pendelbahn und bald schon schweben wir in luftigen Höhen der Riederalp entgegen.

 

Auf dem Weg zur Talstation der Moosfluhbahn prasselt Regen auf unsere „Parisols“ und Regenjacken. Doch glücklicherweise entdeckt Edi eine blaue Störung und wir besteigen frohen Mutes die Gondeln.

Eitel Sonnenschein begrüsst uns auf der Moosfluh.

 

Unsere Blicke schweifen über den imposanten Aletschgletscher, der sich unter uns ausbreitet.

Alfons übernimmt das Zepter und führt uns einem wunderschönen Panoramaweg folgend der Villa Cassel auf der Riederfurka zu. Unsere Augen weiden sich am saftigen Grün der Alpwiesen und an den leuchtenden Farben der Bergblumen. Die Blicke schweifen staunend das Goms rauf und runter, ruhen sich Richtung Belalp aus und folgen unzähligen Bergbachläufen. 

 

Bei der Villa Cassel angekommen, erwacht die Vorfreude auf einen Apéro. Turtmänner Hopschilwein befeuchtet die ausgetrockneten Kehlen und hausgemachter Schokokuchen mit viel Schlagober lässt Fons Herz höher schlagen.

 

Frisch gestärkt setzen wir die Wanderung fort. Priska, Ingrid, Benno und Edi streben schwindelnde Höhen an und überqueren auf steilen Pfaden das Riederhorn via Gipfelkreuz. Wir andern begnügen uns mit der Fortbewegung in tieferen Gefilden und umrunden das Riederhorn auf dem sogenannten Heerenweg.

 

Ehrfurchtsvoll betrachten wir Jahrhundert alte Bäume, die Mahnmalen gleich den Lehrpfad säumen, dessen Tafeln viel Wissenswertes offenbaren. Verwunschene Plätzchen laden zum Verweilen und Träumen ein.

 

Auf halber Wegstrecke treffen sich die zwei Gruppen wieder und setzen die Wanderung gemeinsam fort. An einem lauschigen Plätzchen „lagern“ wir uns, durchwühlen die Rucksäcke nach Ess- und Trinkbarem und lassen uns von den Geschichten, die Priska von den am Wegrand stehenden Tafeln abliest, einlullen.

 

Nach der Rast folgen wir dem schmalen Weg, der sich nun an hoch aufragende Felsen schmiegt und den Blick in die Tiefe freigibt. Klare Bergbäche stürzen über steiles Gelände rauschend zu Tale. Die Natur zieht uns in ihren Bann. Urplötzlich taucht hinter einer Wegbiegung wieder die Villa Cassel auf.

 

Von hier aus trennt uns nur noch eine „Stubenlänge“ (Zitat Alfons) von der Riederalp. Wir folgen der breiten Strasse, die uns direkt auf die Restaurantterrasse neben der Gondelbahnstation führt. Der Durst wird mit einem kalten Bier gelöscht und die Lust auf Süsses mit Eisbechern gestillt.

 

Gestärkt treten wir die Heimfahrt an. Ein wunderschöner Wandertag neigt sich dem Ende entgegen. Um 18.13 Uhr hat Zermatt uns wieder.

 

Die Berichterstatterin richtet ein herzliches Vergelt’s Gott an Alfons für die Organisation, an seine Assistentin Priska und an alle Teilnehmer/innen für die herzliche Kameradschaft.