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SAC Sektion Zermatt

Tourenbericht

Pfulwe … 28. Januar 2018 → Fotos

… und weiter bis zum Punkt 3350m

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Leitung: Urs Lauber
Teilnehmer: Andrea Soltermann, Annette Steger, Eva Jenni, Fabienne Jelk, Gabi Perren, Mirella Cerasola, Regula Detta, Silvia Burgener, Kari Schmidhalter

Eigentlich stand mal wieder eine ganz andere Tour auf unserem Programm. Aber da Urs die Info hatte, die Aernergalen­tour wäre Bruch­harsch, dispo­nierte er auf die Pfulwe um, die wir letzte Winter mangels Schnee nicht machen konnten. Und über Schnee­mangel konnten wir uns dieses Jahr wirklich nicht beklagen.

Wir trafen uns um 8.15 Uhr und nahmen die erste Bahn Richtung Sunnegga–Rothorn. Früh aufstehen lohnt sich immer wieder: Dieser frisch präpa­rierte weisse Teppich, dazu Sonne und ein blauer Himmel – alle waren happy und motiviert. Abfahrt bis zur Fluhalp, Felle montieren, der obligato­rische Barryvox-Test und schon ging es los.



Urs führte uns in bestän­digem und moderatem Tempo zur Pfulwe. Eigent­lich waren wir schon fast am Pass, als unsere Kollegin plötzlich einen schlimmen Migräne­anfall bekam. Wir legten eine kurze Pause ein, gaben ihr Medika­mente und mit gut zureden schaffte sie es bis zum Übergang. Aber mittler­weile ging es ihr so schlecht, dass sie die Tour abbrechen musste. Urs telefo­nierte und dann ging es ziemlich schnell. Nach wenigen Minuten war der Heli schon bei uns und flog die Erkrankte direkt ins Spital. Wir waren alle etwas geschockt und natürlich traurig, dass wir unser «Gspänli» an solch einem fantas­tischen Tag verloren hatten, aber wir mussten weiter. Wir traver­sierten in das hintere Tal und stiegen weiter auf – ich befürch­tete bis zum Gipfel des Rimpfisch­horns – aber am «Verlobungs­felsen» war unser Ziel erreicht. Der Aufstieg hatte sich gelohnt, aber wie! Es war unglaub­lich, denn vor uns lagen unbe­rührte Pulverschnee­hänge vom Feinsten. Wir konnten es kaum erwarten, aber der Genepy durfte natürlich trotzdem nicht fehlen.

Und so erlebten wir eine traumhaft schöne Abfahrt bis zur Täschalp – jeder Schwung war ein Genuss. Und soviel Schnee! Über die Strasse durch den Wald erreich­ten wir schon bald Täsch, wo wir im Bahnhofs­restaurant diese fantas­tische Skitour gemütlich bei einem Glas beendeten.

Merci Urs für diese gute Entschei­dung und die wunder­schöne Skitour.

Bericht: Annette | Fotos: Urs

Pfulwe: