SAC Sektion Zermatt

Tourenbericht

Breithorn 4165m und Schwarztor, 15. April 2015 → Fotos

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Leitung:
Sven Friedli
Gruppe I:
Urs Lauber, Gaby Perren, Mirella Cerasola, Rita Perren, Simone Imsand, Silvia Burgener, Edi Biner, Lukas Brantschen
Gruppe II:
Sven Friedli, Annette Steger, Beatrice Heynen, Marielle Sarbach, Yvonne Amherd, Christian Noti, Fernando Guntern, Robert Rey


Am Mittwoch dem 15. April trafen wir uns bei der Matterhorn­express-Bahn Talsta­tion. Es herrschte für einen Wochentag im April Gross­andrang. Die Leute standen schon vor Betrieb der Bahn Schlange. Es herrsch­ten Top Bedingun­gen darum waren viel Touren­geher unterwegs. Zu dritt gingen wir mit Sven auf Trockener Steg und dann hoch aufs Klein Matter­horn. Dort trafen wir den Rest der Teil­nehmer. Es herrschte eine gemüt­liche Tempe­ratur und wolken­loser Himmel. Bevor wir starteten hat uns noch ein Führer gewarnt, wir sollen ja nicht neben der Spur fahren denn in Richtung Schwarz­tor befinden sich zwei Löcher einer Gletscher­spalte. Da wir 16 Teil­nehmer waren beschlos­sen Urs und Sven uns in zwei Gruppen aufzu­teilen. Danach ging es endlich los.

Wir konnten bis aufs Breit­horn­plateau fahren. Dort mussten wir die Felle montieren. Die Gruppe von Urs ging dann vor. Wir liefen mit den Fellen bis vor den grossen Aufstieg, wo wir die Harsch­eisen aus­packten und jetzt ging es erst richtig los. Wir hatten eine sehr gute Spur. Nach ca. 1 Stunde waren alle auf dem Gipfel, dort gab es eine kurze Pause, Hände­schütteln und Photo­session mit Urs. Auch da herrschte eine angenehme Tempe­ratur. Nun gab es eine kurze und eisige Abfahrt vom Breithorn Richtung Schwarz­tor. Um auf das Schwarz­tor zu gelangen zogen wir wieder die Felle unter die Ski.



Oben auf dem Pass ging es auch da nach einer kurzen Pause weiter. Jetzt folgte die wunder­schöne Abfahrt auf dem Schwärze- und anschlies­send Gorner­gletscher Richtung Zermatt. Hin und wieder machte Urs Bilder von der Gruppe. In dieser majestä­tischen Gletscher­land­schaft kommt man sich vor wie ein kleiner Zwerg. Wir fuhren hautnah neben 10-20m hohen Gletscher­abbrüchen und Spalten durch. Es wurde immer wie wärmer und der Schnee wurde sulzig. Zuletzt fuhren wir durch die ziemlich ausge­fahrene Schlucht, wo man sich an einer Art Holz­treppe abseilen konnte. Am Schluss hatte es wirklich nur noch Steine und Dreck, man blieb fast auf dem Schnee kleben, aber die Abfahrt hat sich von mir aus gesehen trotzdem total gelohnt.

Die letzten paar hundert Meter bis zur Piste mussten wir laufen, danach fuhren wir ins Furi und gingen alle zusammen noch ins Restau­rant Aroleid anstossen und die Tour gemütlich aus­klingen lassen. Es waren alle wieder Heil unten ange­kommen.

Ich habe einige Personen kennen­gelernt und es hat mich gefreut mit so moti­vierten Leuten unterwegs zu sein. Ein grosses Danke­schön an Urs und Sven. Es war super.

Bericht: Robert
Fotos: Urs