SAC Sektion Zermatt

Tourenbericht

Torrenthorn–Horlini, 8. März 2015 → Fotos

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Leitung:
Karl Schmidhalter
Teilnehmer:
Priska Thalman, Annette Steger, Edi Biner

Mit genau einer Woche Verspä­tung trafen wir uns im Spiss und wir freuten uns über den blauen Himmel, der schon viel­verspre­chend war. Wir waren diesmal eine kleine Truppe, da diese Tour eigent­lich schon am Sonntag vorher statt­finden sollte. Edi war unser Chauffeur und er brachte uns ziel­sicher zur Tal­station Flaschen / Albiner­leitern, von wo wir uns zuerst mit Seilbahn und Sessel­lift bis zur Rinder­halte trans­portie­ren liessen.


Felle montieren, Barry­vox­test und schon starteten wir auf noch ziemlich harter Unterlage, sodass wir auch die Harsch­eisen benö­tigten, in Richtung Torrent­horn, wo wir auch schon bald den Gipfel auf 2997m er­reich­ten. Auch ohne Urs gab es einen Gipfel­schnaps ,der uns von einem Ein­heimi­schen offeriert wurde und der uns auch noch gleich einige Touren­tips mit auf den Weg gab.

Belohnt wurde unser Aufstieg mit einer fan­tasti­schen Abfahrt durch ein steiles Couloir zum Wysse See auf ca. 2300m. Felle wieder montieren, dann gings ziemlich flach in wunder­schöner Land­schaft bis zur Schnydi und weiter bis nach Horlini auf 2451m. Den „Mini­gipfel“ bestiegen wir von der Rückseite – aber ohne Gipfel geht es halt doch nicht!


Bei der Abfahrt – frühlings­haft in schönstem Sulz – kamen wir nicht weit. Bei Oberu wurden wir gestoppt und zwar von unserem Schnaps­spender, der uns gleich wieder sehr gast­freund­lich zu einem Apero einlud. Wir hatten keine Chance vor­beizu­fahren. So ist das halt im Wallis: man ist bei Freunden zuhause! Be­schwingt durch Fendant und Frühling fuhren wir dann weiter über Undere Gugger­hubel bis Albinen. Was für ein super Timing – 5 Minu­ten später sassen wir schon im Bus zurück nach Flaschen, wo wir dann genügend Zeit hatten und diese fantas­tische Tour auf der Terrasse mit – was denn sonst? – einem Walliser­teller noch topen konnten.

Was für ein wunder­schöner Tag! Im Namen von uns allen ein grosses Merci an Kari. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Bericht: Annette
Fotos: Kari

Torrenthorn: