SAC Sektion Zermatt

Tourenbericht

Glacier Trail Britannia, 27. Juli 2014 → Fotos

Von Mattmark 2197m, über die Schwarz­berg­alp auf den Schwarz­berg­kopf 2868m, weiter über den Allalin- und Hoh­laub­gletscher zur Britannia Hütte 3030m.

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Leitung:
Urs Lauber
Teilnehmer:
Annette Steger, Silvia Burgener, Sven Friedli

Mönch/Jungfrau war geplant, Allalin über Feekopf zur Täsch­hütte war die Ersatz­tour und gelandet sind wir schluss­endlich auf der Britannia­hütte!





Das alles durch die dies­jähri­gen Wetter­kaprio­len, genügend Fantasie, Einfälle und Bemühun­gen des Touren­leiters und auch durch einige moti­vierte und flexible Mitläufer. Unsere kleine Truppe traf sich um 7.30 Uhr im Spiss und wir hatten dann das Vergnügen mit dem nagel­neuen Auto von Urs nach Saas-Grund zu fahren. Ein Hightech-Auto wie bei James Bond, es kann sogar ohne Schlüssel fahren!

Nach einem gemüt­lichen Kaffee fuhren wir dann mit dem Postauto bis zum Mattmark Stausee, der sich durch abwech­selndes Wolken- und Sonnen­spiel strahlend blau und mystisch zeigte. Der Wander­weg war super aus­geschil­dert, der anfäng­liche Aufstieg wechselte sich in jeder Kurve durch ein anderes Panorama ab und es gab so viel Schönes zu sehen. Bevor wir aufs „Eis“, also auf die Glet­scher­tra­verse gingen, ge­nehmig­ten wir uns noch das Picknick am Schwarz­berg­kopf, wo sich auch schon die Britannia­hütte zeigte und uns unsere Richtung vorgab. Eigent­lich völlig unnötig, der Weg ist so gut markiert: Da hat sich jemand künst­lerisch veraus­gabt, akkurate Strich­führung bei jedem dritten Meter. Die Hütte würde sogar ein Blinder finden!

Der Gletscher­trail war super und leicht zu begehen, die Steig­eisen konnten wir im Rucksack lassen. Auf den Fels­blöcken musste man sich dann etwas kon­zent­rieren und auf dem letzten steilen Stück freute man sich um so mehr auf die näher kommende Hütte. Diese er­reichten wir nach zirka 3 Stunden, wo wir dann gemütlich unseren wohl­verdien­ten Drink nahmen.

Der Rückweg in Schnee und Nebel zur Bahn war dann auch noch „spannend“ und somit hatten wir etwas sehr schönes und interes­santes aus dem Tag machen können. Ein herz­liches Merci an Urs. Es war auch ohne Gipfel eine geniale und erlebnis­reiche Tour.

Bericht: Annette
Fotos: Urs